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13.07.2018 Individuelle Wege raus aus Hartz IV
Wer Leistungen vom Jobcenter bezieht, hat oft mit mehreren Schwierigkeiten zu kämpfen: Das können gesundheitliche Einschränkungen sein, Sprachprobleme oder eine unzureichende berufliche Ausbildung. Manchmal ist es auch die Angst vor einer Veränderung oder die Befürchtung, einem anderen, vielleicht besser bezahlten Job oder einer Vollzeitstelle nicht gewachsen zu sein. Manchmal ist es die Verantwortung als Alleinerziehende für mehrere Kinder.

Mit jeder Kundin, mit jedem Kunden wird gemeinsam analysiert, wo die Hürden liegen und welche Unterstützung auf dem Weg zur bedarfsdeckenden Vollzeitbeschäftigung weiterbringen könnte. Gelingt es einem jungen Menschen nicht, das eigene Leben so zu organisieren, dass eine geregelte Erwerbsarbeit möglich ist? Oder will ein Kunde als Selbständiger arbeiten?

Manche Kundin, mancher Kunde benötigt viel Zeit und viele Unterstützungsanläufe, bis der Durchbruch auf den ersten Arbeitsmarkt gelingt. “Unsere Integrationsfachkräfte müssen mit viel Beharrlichkeit an jedem Kunden dran bleiben und immer wieder mit ihm zusammen neue Ansätze überlegen”, sagt Hanka Borchardt, Bereichsleiterin im Jobcenter Berlin Marzahn-Hellersdorf. Bei Bedarf wird auch geraten, die Schuldenberatung, den Sozialpsychologischen Dienst, einen Therapeuten oder auch mal einen Arzt aufzusuchen, den manche Person im Leistungsbezug seit Jahrzehnten nicht gesehen hat.

Viele Bausteine führen zum Erfolg. Stellt beispielsweise ein Arbeitgeber einer Teilzeitkraft immer wieder Bescheinigungen aus, dass diese Termine im Jobcenter nicht wahrnehmen könne, wird das hinterfragt. Denn für solche Einladungen ist ein Leistungsbezieher freizustellen. “Wir haben viele Möglichkeiten, unsere Kundinnen und Kunden maßgeschneidert zu unterstützen”, erläutert Bereichsleiterin Borchardt: berufliche Weiterbildung, Umschulung, Arbeitsgelegenheiten, aber auch Erprobung in Betrieben. “Wir beraten auch dabei, vorrangige Leistungen zu nutzen”, so Arbeitsvermittler René Schefler, etwa Unterhaltsvorschuss, Kinderzuschlag oder Wohngeld. Arbeitgeber andererseits werden über die Fördermöglichkeit informiert, wenn sie beispielsweise einen Minijob in eine sozialversicherte Stelle umwandeln.

Weitere Informationen unter Tel.: (030) 5555 486014 oder E-Mail: Beatrix.Koerner@Jobcenter-ge.de







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